Tipps zum Futures Handel für Anfänger – Beispiel & Erklärung

Ratgeber: Eurex Handel - so funktioniert der Handel mit Optionen und Futures an der Terminbörse. Zur Absicherung gegen einen möglichen Preisanstieg entscheidet sich der Hersteller für den.

Termingeschäfte bei Stiftung Warentest und Co. Was steckt nun aber konkret hinter einem Future?

Warum Optionen bei IG handeln?

Entwickelt sich der Kurs jedoch in die für ihn positive Richtung, sind trotz niedrigem Kapitaleinsatz im Margin-Handel hohe Gewinne durch Potenzierung aufgrund der Hebelwirkung möglich. Richtet sich der Kurs jedoch gegen die Einschätzung des Käufers, werden auch Verluste gehebelt.

Die Spekulationsblase war geplatzt. Man hatte sich bezüglich der Tulpen und deren Preisentwicklung völlig verschätzt. Für viele Optionsinhaber wurde die daraus folgende wirtschaftliche Situation zum Verhängnis. Im Gegensatz zu heute konnten Sie die Option als Käufer nicht einfach verfallen lassen und demzufolge nur die Optionsprämie verlieren. Sie waren verpflichtet, die Ware zu kaufen. Ein erheblicher Nachteil von unbedingten Termingeschäften , wenn der Basiswert — zu damaliger Zeit die Tulpen — rasant an Wert verliert, vergleichbar mit heutigen starken Kursschwankungen, der Volatilität.

Und auch ein anderer Faktor spielte eine Rolle: Für die Verkäufer der Optionen war es zumindest etwas verschmerzbarer. Sie konnten die Tulpenzwiebeln zwar nicht zum erwarteten Preis und allenfalls mit hohem Wertverlust anderweitig am Markt verkaufen, aber auch die Optionsprämie des Käufers behalten.

Der Optionspreis ist von verschiedenen Faktoren abhängig, aus denen sich der Wert einer Option zusammensetzt. Der Optionspreis ist nicht gleichzusetzen mit dem Ausübungspreis, der festgelegt wird und zu dem vereinbarten Fälligkeitsdatum für den Kauf des Basiswertes zu zahlen ist, wenn der Käufer die Option ausübt.

Er wird lediglich für das Recht zum Kauf gezahlt. Der Verkäufer erhält diesen Preis als Optionsprämie, d. Eine hohe Nachfrage bei vergleichsweise geringem Angebot kann den Optionspreis erhöhen.

Bei kürzerer Restlaufzeit wird eine laufende Option vermutlich im Preis steigen, weil es absehbarer sein kann, wie sich die Preisentwicklung des Basiswertes bis zum Fälligkeitsdatum gestaltet. Auch die Kurshistorie des Basiswertes spielt eine Rolle. Bei der Preisfindung einer Option wird die Entwicklung des Basiswertes berücksichtigt, wobei stabile Kurswerte oder -steigerungen den Optionspreis erhöhen, während Optionen für Basiswerte, die in der Vergangenheit einen sinkenden Kurs verzeichnet haben, preislich günstiger sind.

In diesem Zusammenhang wird auch die Volatilität des Basiswertes berücksichtigt. Bei starken Kursschwankungen erhöht sich entsprechend das Optionsrisiko. Das Gleiche gilt für Zinsen , die auf den Basiswert gezahlt werden. Beide bieten zusätzliche Erträge und erhöhen den Wert einer Option. Optionen können mit vergleichsweise geringem Kapitalbedarf gekauft werden.

Da der Käufer nicht zur Ausübung verpflichtet ist, sondern die Option auch verfallen lassen oder vor Fälligkeitsdatum weiterverkaufen kann, benötigt er nicht zwingend auch das Kapital, um den Basiswert bei Ausübung kaufen zu können. Man kann also auch nur mit Optionen handeln, ohne später den Basiswert zu kaufen. Bei Verwendung eines Hebels lassen sich Gewinne vervielfachen. Im Gegenzug potenzieren sich aber auch Verluste, wenn sich die Kursentwicklung des Basiswertes in entgegengesetzter Richtung bewegt.

Optionen können weltweit gehandelt werden. Käufer müssen die Option nicht ausüben, sie haben praktisch nur Rechte, keine Pflichten. Es besteht kein Emittentenrisiko , d. Bei schlechter Kursentwicklung kann es für den Käufer zu einem hohen Verlustrisiko und schlimmstenfalls zum Totalverlust kommen. Es besteht ein Mindest-Volumen des Basiswertes , welches in einer Einheit abgenommen werden muss.

Das bedeutet, dass man nicht eine Option auf nur 1 Aktie ausüben kann, sondern mindestens Aktien. Wer Optionen handeln will, muss nicht nur die Märkte Basiswerte , sondern auch das Finanzinstrument Option und die Funktionsweise genau kennen. Eine weitere Art, Währungen zu handeln, sind die Cross Rates. Währungen sind sozusagen der Ausgangswert für die Bewertung anderer Assets.

Der Währungskurs hat also Einfluss auf den Aktienkurs, auf Anleihekurse und natürlich auch auf Rohstoffe. So werden alle handelbaren Rohstoffe bis heute in US-Dollar bewertet. Steigt der US-Dollar stark an, sollte der Rohstoffpreis tendenziell fallen, da die globale Nachfrage nach diesem geringer wird. Ist darüber hinaus das Angebot sehr breit, so fällt der Rohstoff umso mehr, siehe aktuell die Entwicklung beim Ölpreis.

Eine weitere Eigenschaft von Währungen ist der Handel mithilfe von Lots. Dabei entspricht ein Lot Natürlich bezahlt man nicht 1: Bei binären Optionen ist der Betrag auf das selbstgewählte Investment limitiert.

Lots berechnet der Broker automatisiert im Hintergrund. Bedenkt man, dass Währungskurse auch andere Anlageklassen beeinflussen, ist das keine schlechte Taktik, denn oft lassen sich Schlussfolgerungen auf die anderen Werte bilden. Der Währungsmarkt gilt dabei als der liquideste Markt und kann mithilfe von binären Optionen gehandelt werden.

Genauso wie im Aktienhandel, benötigt er ein entsprechendes Future Konto. Doch die finanziellen Voraussetzungen sehen schon anders aus. Hier raten Experten — abhängig natürlich vom Basiswert der gehandelt werden soll — von einem Mindestinvestitionsvolumen von Besser wäre es, wenn mindestens ein 6-stelliger Betrag zur Verfügung stehen würde.

Gerade die finanziellen Voraussetzungen wird nicht jeder Anleger erfüllen können. Grundsätzlich ist es so, dass Anleger, sofern sie die Voraussetzungen erfüllen, am besten immer direkt Optionen und Futures handeln sollten.

Für alle anderen gibt es jedoch auch sinnvolle Alternativen. Zwei davon, wollen wir hier kurz besprechen. Mini Futures sind börsengehandelte Hebelprodukte. Das bedeutet für den Anleger, dass er quasi direkt mit der Bank handelt. Mini-Futures haben keine fest Laufzeit. Anleger, die dieses Hebelprodukt kaufen, investieren, wie der Name es ja bereist sagt, gehebelt. Der Hebel kommt dadurch zustande, dass der Händler nicht den vollen Preis zahlt, sondern nur einen Teil — und zwar die Differenz zwischen dem aktuellen Kurs und dem Basispreis.

Der Rest wird vom Emittenten finanziert. Mini Futures gibt es dabei sowohl auf steigende als auch auf fallende Notierungen. Man spricht von Long und Short.

Damit erhalten Trader eine Möglichkeit, mit deutlich geringerem Kapitalaufwand in ein Future-ähnliches Produkt zu investieren. Die endlose Laufzeit wird jedoch durch einen täglich anpassenden Basispreis bzw. Man kann auch sagen, dass es sich hier um die Finanzierungskosten des Brokers handelt, die der Anleger beim klassischen Future Handel auch hätte. Diese Finanzprodukte sind sehr transparent und es lässt sich — vom rein technischen Gesichtspunkt her — relativ einfach handeln.

Lediglich die Bedienung der Handelsplattform ist in den meisten Fällen selbst erklärend. Doch der Gedanke, dass Anleger auf steigende und fallende Kurse spekulieren können, ist hier auf jeden Fall gegeben. Diese Vorteile haben CFDs:. An den Terminmärkten lässt sich viel Geld verdienen oder verlieren. Anleger sollten deshalb nur mit Geld spekulieren, auf das sie auch verzichten können. Wer das vermeiden will, findet mit Optionsscheinen eine ebenfalls spekulative Anlageform , bei der es aber keine Nachforderungen gibt.

Solche Konten bietet beispielsweise Comdirect , wobei bei Comdirect gezielt ein Konto ohne Nachschusspflicht beantragt werden muss. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Footer Was sind Futures? Diese 4 Fakten zu den spekulativen Differenz- und Liefergeschäften sollten Sie kennen. Inhaltsverzeichnis 1 Was sind Futures — Erklärung in Stichpunkten 2 1.

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